Ein Custom-Rahmen ist nur so gut wie die Maße, aus denen er entsteht. Wenn kein Serienrad passt oder du ohnehin bauen lassen willst, endet dieser Termin nicht mit einer Empfehlung, sondern mit einer Zeichnung.
Was dabei entsteht
Deine Position wird zuerst auf dem Fit Bike erarbeitet, nicht geschätzt. Aus diesen Daten entsteht eine maßhaltige Rahmengeometrie: Stack, Reach, Sitzwinkel, Steuerrohr, Cockpit und die Bauteile, die dazu passen müssen.
Das Ergebnis ist ein Dokument, mit dem ein Rahmenbauer arbeiten kann, ohne raten zu müssen.
Wann sich das lohnt
Nicht jeder braucht einen Custom-Rahmen. Sinnvoll wird es, wenn Serienrahmen an deinen Proportionen scheitern, wenn du eine Position brauchst, die der Markt in deiner Größe nicht anbietet, oder wenn du ohnehin bauen lässt und die Geometrie nicht dem Zufall überlassen willst.
- Serienrahmen erzwingen bei dir dauerhaft Kompromisse
- die gewünschte Position liegt außerhalb der verfügbaren Geometrien
- ein Custom-Aufbau ist bereits entschieden und soll richtig vermessen werden
Wie es abläuft
Der Termin läuft wie eine vollständige Sizing-Session, nur mit einem anderen Ergebnis. Position erarbeiten, Position absichern, Geometrie ableiten.
- Bewegungs-Screening und Positionsarbeit auf dem Fit Bike
- Ableitung der Zielgeometrie aus den gemessenen Werten
- CAD-Zeichnung mit den Maßen, die der Rahmen erfüllen muss
- Hinweise zu Cockpit, Kurbellänge und Anbauteilen
Was danach kommt
Du gehst mit der Zeichnung zu einem Hersteller deiner Wahl. Ist der Rahmen aufgebaut, wird die Position auf dem realen Rad übertragen und feinabgestimmt.
